Masterstudiengang Prozessmanagement in Frankenberg (Eder)
Am 15. September 2009 startet in Frankenberg (Eder) der neue Masterstudiengang „Prozessmanagement”, ein Angebot der Fachhochschule Gießen-Friedberg und StudiumPlus. Der Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg und Initiator dieses Studienangebots in Nordhessen, Helmut Eichenlaub, teilte mit, dass sich für das kommende Wintersemester bis zu 25 Studenten für den Studiengang einschreiben können. Die Einschreibefrist endet am 15. August.
Das Angebot des Masterstudiengangs wendet sich an Absolventen, die den Grad eines Bachelor bereits erworben haben sowie an Diplomanden von Fachhochschulen und Berufsakademien. „Mit dem Studiengang wollen wir vor allem junge Menschen aus der Region erreichen, dazu zählen wir die benachbarten Landkreise Marburg-Biedenkopf und Schwalm-Eder sowie die Region Südwestfalen mit Siegen-Wittgenstein und dem Hochsauerland. Gerne begrüßen wir auch Studierende aus Ostwestfalen, Südniedersachsen und Westthüringen” so Landrat Eichenlaub.
Der Masterstudiengang Prozessmanagement von StudiumPlus berücksichtigt auch die Studiengänge der Berufsakademie Nordhessen mit Sitz in Frankenberg und Bad Wildungen. Für die dortigen Bachelorabsolventen sei der Studiengang in Frankenberg somit der ideale Ort, um ihre bisherige Qualifikation zu erweitern, betonte Eichenlaub. Mit dem Masterstudium ließe sich hervorragend das Bachelorstudium vertiefen, es vermittele interdisziplinäre Kenntnisse über Methoden und Hilfsmittel des Prozessmanagements und kröne somit die international ausgerichtete neue Graduierung zum Master of Arts.
Zielgruppe sind Bachelor-Absolventen der Betriebswirtschaft, des Ingenieurwesens und Wirtschaftsingenieurwesens oder vergleichbare Studiengänge. Eine Studienmöglichkeit wird auch für jene Mitarbeiter von Mitgliedsunternehmen eröffnet, die dem Bachelor vergleichbare Abschlüsse haben und schon längere Zeit im Betrieb arbeiten. Da für das Studium keine Zulassungsbeschränkung besteht, sondern neben den geforderten 180 Credit-Points ein Aufnahmegespräch stattfindet, ist das Studium auch für die Absolventen interessant, welche bisher keinen Studienplatz für den dualen Master gefunden haben.
Für die Studenten seien die Vorteile der praxisnahen Vorlesungen, überwiegend in Seminarform, das Studium in Kleingruppen und der international anerkannte Masterabschluss als wesentlich zu nennen, führt Landrat Eichenlaub weiter aus. Eine intensive Betreuung durch Mentoren, auch im Betrieb, gehöre zu den weiteren Pluspunkten des Studiums. Für die Betriebe der Region sei ebenfalls eine ganze Reihe von Vorteilen zu erkennen. Hochqualifizierte Mitarbeiter könnten neben der Berufsausübung eine weitere, international anerkannte Qualifikation erwerben. Eine kosteneffiziente Personalentwicklung sowie ein nachhaltiger Theorie-Praxis-Transfer durch hochwertige Projektergebnisse brächten den Unternehmen zusätzliche Vorteile. Studieren und arbeiten, leben und Zukunft gestalten in und für die Region, unter diesem Motto soll im September 2009 der Studienbetrieb in Frankenberg aufgenommen werden, so Landrat Eichenlaub abschließend.
Weitere Informationen: Landkreis-Waldeck-Frankenberg, StudiumPlus


