Erster HCI-Master-Studiengang an der Universität Siegen
Zum Wintersemester 2009/2010 startet ein interdisziplinäres Masterprogramm zum Thema “Human Computer Interaction” (HCI) an der Universität Siegen. Hauptgegenstand des Programms ist das Entwerfen, Entwickeln, Testen und Überprüfen von Software-Systemen, die eine effiziente Anwender-Computer-Interaktion zum Ziel haben. Jährlich 20 Bewerber sollen in das Masterprogramm an der Universität Siegen aufgenommen werden, das das erste in diesem Themenfeld in Deutschland ist. Zunehmende Bedeutung der effizienten Gestaltung von Systemen. Weiterlesen »
Erstellt am Samstag 4. Juli 2009
Unter: Master
Neuer Informatik-Studiengang Computional Informatics an der TU Hamburg-Harburg
Für angehende Informatiker bietet die TU Hamburg-Harburg (TUHH) vom kommenden Wintersemester an den neuen Bachelor-Studiengang Computational Informatics an. Charakteristisch und einzigartig ist die grundlagenorientierte Ausbildung auf hohem Niveau. In den ersten vier Semestern werden Softwaretechnik, Angewandte Mathematik und Betriebswirtschaftslehre gelehrt. Erst danach setzt die Spezialisierung in den Vertiefungsrichtungen Intelligence Engineering, Sustainable Software Engineering oder Mathematical Computing ein. Weiterlesen »
Erstellt am Sonntag 10. Mai 2009
Unter: Bachelor
FHTW Berlin startet neuen Masterstudiengang zur Entwicklung von Computerspielen
Game Development & Creation heißt ein neuer Masterstudiengang der Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW), der im Sommersemester 2009 startet. Das Studium qualifiziert insbesondere für die Produktionsleitung und Produktentwicklung von Computerspielen. Bewerbungen werden bis 28. Februar entgegengenommen. Weiterlesen »
Erstellt am Freitag 23. Januar 2009
Unter: Master, Studium
Berufsbezeichnung:
Fachinformatiker/Fachinformatikerin
Ausbildungsdauer:
3 Jahre. Die Ausbildung erfolgt in einer von zwei Fachrichtungen: Anwendungsentwicklung oder Systemintegration.
Arbeitsgebiet:
Fachinformatiker/Fachinformatikerinnen setzen fachspezifische Anforderungen in komplexe Hard- und Softwaresysteme um. Sie analysieren, planen und realisieren informations und telekommunikationstechnische Systeme. Fachinformatiker/Fachinformatikerinnen führen neue oder modifizierte Systeme der Informations-und Telekommunikationstechnik ein. Kunden und Benutzern stehen sie für die fachliche Beratung, Betreuung und Schulung zur Verfügung.
Typische Einsatzgebiete in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung sind zum Beispiel Kaufmännische Systeme, Technische Systeme, Expertensysteme, Mathematisch-wissenschaftliche Systeme oder Multimedia-Systeme.
Typische Einsatzgebiete in der Fachrichtung Systemintegration sind zum Beispiel Rechenzentren, Netzwerke, Client/Server-Systeme, Festnetze oder Funknetze.
Berufliche Fähigkeiten:
Fachinformatiker/Fachinformatikerinnen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung
- konzipieren und realisieren kundenspezifische Softwareanwendungen,
- testen und dokumentieren Anwendungen,
- modifizieren bestehende Anwendungen,
- setzen Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle ein,
- wenden Software-Entwicklungswerkzeuge an,
- entwickeln anwendungsgerechte und ergonomische Bedienoberflächen,
- beheben Fehler durch den Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen,
- präsentieren Anwendungen,
- beraten und schulen Benutzer.
Fachinformatiker/Fachinformatikerinnen der Fachrichtung Systemintegration
- konzipieren und realisieren komplexe Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik durch Integration von Softwarekomponenten,
- installieren und konfigurieren vernetzte informations- und telekommunikationstechnische Systeme,
- nehmen Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik in Betrieb,
- setzen Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle ein,
- beheben Störungen durch den Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen,
- administrieren informations- und telekommunikationstechnische Systeme,
- präsentieren Systemlösungen,
- beraten und schulen Benutzer.
Ausbildung im dualen System:
Die Ausbildung findet im bewährten, dualen System an zwei Lernorten statt: Die Berufsschule begleitet die betriebliche Ausbildung.
Modernes System der Kern- und Fachqualifikationen:
Die für alle Berufe gemeinsamen Kernqualifikationen werden ergänzt durch spezifische Fachqualifikationen. Berufsübergreifendes Denken und die Fähigkeit, das Zusammenwirken der Techniken aufzunehmen, wird durch diesen ganzheitlichen Ansatz gefördert. So vertiefen Fachinformatiker/Fachinformatikerinnen durch die beiden Fachrichtungen die Anwendungsentwicklung und die Systemintegration.
Prüfung:
Die Abschlußprüfung greift das ganzheitliche Ausbildungskonzept wieder auf: Besonders bereichsübergreifendes Denken und Handeln sind gefragt. So spielt eine Projektarbeit sowie ihre Dokumentation und Präsentation eine wichtige Rolle für den Abschluß der Ausbildung.
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Quelle: http://www.bmbf.de/pub/it-berufe.pdf.
Erstellt am Freitag 24. Oktober 2008
Unter: Allgemeines
Certified IT Systems Manager (Geprüfter IT-Entwickler/Geprüfte IT-Entwicklerin)
weitere Informationen auf der Seite operative Professionals
1. Arbeitsgebiete und Aufgaben:
Certified IT Systems Manager sind qualifiziert, in Betrieben, die Produkte oder Dienstleistungen der Informationstechnologie herstellen, anbieten oder anwenden, technisch optimale und marktgerechte IT-Lösungen zu entwickeln, IT-Entwicklungsprojekte zu planen, zu steuern und zu kontrollieren sowie Mitarbeiterführungsaufgaben wahrzunehmen.
Sie üben die Aufgaben unter Berücksichtigung von Rechtsvorschriften sowie technischer und betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge und des Qualitätsmanagements aus. Sie stellen sich dabei auf neue Technologien, wandelnde lokale und globale Marktverhältnisse sowie sich verändernde Methoden des Selbst- und Prozessmanagements flexibel ein und gestalten den technisch-organisatorischen Wandel unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Akzeptanz.
2. Profiltypische Arbeitsprozesse
Die im folgenden beschriebenen Teilprozesse dokumentieren den gesamten profiltypischen Arbeitsprozess, den die Certified IT Systems Manager beherrschen müssen, um den aktuellen Anforderungen der betrieblichen Praxis zu entsprechen:
- Analysieren der vorgegebenen Projektkenngrößen (fachliches Modell);
- Designen des zu entwickelnden Produkts;
- Entwickeln und Erstellen der Lösungskomponenten (Implementierung);
- Integrieren der Komponenten, Durchführen der Tests und Abnahme des Produkts;
- Planen, Budgetieren, Leiten und Überwachen von IT-Projekten, Vorgeben der Rahmenbedingungen für die Projektarbeit;
- Bewerten und Evaluieren der Produkte und Entwicklungsprozesse im Hinblick auf wirtschaftlichen Erfolg und Kundenzufriedenheit;
- Planen und Zusammenstellen des Projektteams, Führen und Motivieren der Mitarbeiter, Fördern der Kooperation und Kommunikation und Beteiligen der Mitarbeiter an Entscheidungsprozessen;
- Anwenden von Konfliktlösungsstrategien, Mitwirken bei Stellenbesetzungen und laufenden Beurteilungen;
- Planen des Personalbedarfs und der Mitarbeiterentwicklung, Feststellen des Qualifizierungsbedarfs, Einleiten und Unterstützen von Qualifizierungsmaßnahmen, Planen und Leiten der Ausbildung.
3. Profilprägende Kompetenzfelder
- Betriebliche IT-Prozesse
- Fremdsprachenkompetenz, Technical Engineering, Projektmanagement und Betriebswirtschaft
- Mitarbeiterführung und Personalmanagement, einschließlich Personalplanung und -auswahl, Mitarbeiter- und Teamführung, Qualifizierung und Arbeitsrecht
Erstellt am Freitag 29. August 2008
Unter: IT-Weiterbildungssystem, Operative Professionals